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Energie-News

Baubeginn für 100-MWh-Batteriespeicher auf ehemaligem Uniper-Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven

Uniper startet den Bau eines 100-MWh-Batteriespeichers mit 50 MW Leistung auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks Wilhelmshaven in Niedersachsen. Die Inbetriebnahme ist für Q1 2027 geplant und symbolisiert die Umwandlung von Kohle- zu Speicherkapazität.

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Was bedeutet das für Standortpartner und Investment-Cases?

Das Uniper-Projekt in Wilhelmshaven demonstriert ein kritisches Markttrend: Brownfield-Konversion schafft erhebliche Standortwerte ohne Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft. Für Standortpartner (Kommunen, Industrie mit Brachflächen) bedeutet dies neue Pachterlösmodelle — bei 100 MWh und 50 MW Leistung kalkulieren wir mit jährlichen Pachteinnahmen von 40–80 €/kW installiert, abhängig von Lage und Netzanbindung. Das senkt die BKZ-Anforderung erheblich: bestehende Infrastruktur (Stromanschluss, Landrecht) reduziert Investitionskosten um 15–25 %.

Für die NAV-Berechnung kritisch: 2027 als GoLive-Datum trifft auf reife Marktkalibrierung. Mit aktuellen Großhandelsstrompreisen (40–60 €/MWh) und BNetzA-§14a-Festlegungen zur Flexibilisierung rechnen wir mit IRR-Zielen von 7–10 % — durchschnittlich 0,5 % unter 2024er-Annahmen.

Strategi­sch verschärft Wilhelmshaven den Wettbewerb: Uniper stärkt seine Speicherposition genau in jener MW-Klasse, wo AWA über verteilte Biogas-BESS-Hybridsysteme Kostenvor­teile realisiert. Der deutsche BESS-Markt konsolidiert sich; große Akteure nehmen Top-Standorte, dezentrale Betreiber müssen in Cluster-Effizienz ausweichen.

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