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Energie-News

Großbatteriespeicher im Bremer Industriehafen geplant

swb Erzeugung und be.storaged errichten einen Großbatteriespeicher im Bremer Industriehafen mit 85 MW Leistung und 170 MWh Kapazität, der ab 2027 in Betrieb gehen soll. Der Speicher nutzt Flächen des Kohleausstiegs und existierende Netzanbindungen, wodurch keine neuen Netzanschlüsse erforderlich werden.

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Was bedeutet das für Standortpartner und Investment-Cases?

Das Bremer Projekt unterstreicht einen zentralen Vorteil für Standortpartner: Industriebrachen und Kohleausstiegsflächen generieren zusätzliche Pachterlöse ohne Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft. Kommunen profitieren von Gewerbesteuer und Netzstabilisierung ohne massive Neuerschließungskosten – ein Modell, das für post-industrielle Regionen hochrelevant ist.

Für den Investment-Case sind zwei Faktoren entscheidend: Erstens eliminiert die Nutzung bestehender Netzanbindungen erhebliche CapEx-Belastungen (typischerweise 15–25 % der Gesamtinvestition bei grüner Wiese). Zweitens reduziert die 85 MW / 170 MWh-Skalierung die spezifischen Betriebskosten und verbessert die NAV-Rendite. Der BKZ-Anspruch bleibt abhängig von Inbetriebnahme 2027 und EEG-Novelle-Regelungen.

Marktstrategisch positioniert sich Bremen als Ankerstandort für dezentrale Großspeicher im Nordwesten. Mit 170 MWh Kapazität trägt das Projekt zur kritischen Masse bei (derzeit < 1 GW kumulativ in Deutschland). Gleichzeitig zeigt sich: Bestands- vor Neubau-BESS werden 2025–2027 zum Rendite-Standard. AWA sollte diese Lokation-Arbitrage systematisch scannen.

Originalquelle

stadt+werk (K21 media): vollständigen Artikel auf stadt-und-werk.de lesen

Diese Seite enthält eine Zusammenfassung sowie eine eigene Einordnung von INSTROM. Der vollständige Originaltext ist auf stadt-und-werk.de verfügbar.

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