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Energie-News

LVN bringt ersten netzneutralen Batteriespeicher ans Verteilnetz

Der Verteilnetzbetreiber LVN hat einen Batteriespeicher mit netzneutraler Fahrweise (maximal 1.000 Betriebsstunden/Jahr) an sein Netz angeschlossen, um die Netzintegration von Speichern zu erleichtern. Dieses Modell soll es weiteren Speicherprojekten ermöglichen, Netzanschlüsse zu erhalten, ohne die Netzstabilität zu gefährden.

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Was bedeutet das für Standortpartner und Investment-Cases?

Das netzneutrale Betriebsregime der LVN signalisiert einen pragmatischen Weg zur Netzintegration von BESS — allerdings mit erheblichen wirtschaftlichen Restriktionen. Bei maximal 1.000 Betriebsstunden/Jahr (≈ 11 % Auslastung) sinken die Vollzyklen auf 500–600 pro Jahr. Das drückt die Stromerlöse um 70–80 % und gefährdet die Wirtschaftlichkeit ohne subventive Maßnahmen wie BKZ oder Regelleistungsmärkte.

Für Standortpartner bedeutet dies: Pachterträge bleiben moderat, es sei denn, alternative Einnahmequellen (Netzdienstleistungen, Präqualifizierung Regelreserve) werden aktiviert. Bei Standorten mit überlasteten Netzen könnte diese Fahrweise aber die einzige Anschlussalternative sein — ein Booster für Portfolio-Entwicklung in kritischen Regionen.

Der Investment-Case verschärft sich ohne gezielt auf netzneutrale Fahrweise ausgerichtete NAV-Modelle. BKZ-Förderung wird kritischer. Langfristig sinnvoll: Hybrid-Ansätze (BESS + Biogas-Flexibilisierung), die den niedrigen Kapazitätsfaktor des reinen Speichersegments kompensieren und die Netzstabilität breiter adressieren.

Dies unterstreicht, dass Speicher nicht isoliert, sondern als Systemkomponent gedacht werden müssen.

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Diese Seite enthält eine Zusammenfassung sowie eine eigene Einordnung von INSTROM. Der vollständige Originaltext ist auf solarserver.de verfügbar.

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