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Energie-News

Stadtwerke Duisburg investieren in zwei Großbatteriespeicher mit je 24 MWh

Die Stadtwerke Duisburg planen den Bau von zwei Batteriespeichern mit jeweils 24 MWh Kapazität an den Standorten Bungertstraße und Hafengelände Rhein-Kai-Nord. Die Genehmigungsanträge sind eingereicht, die Bauvorbereitungen laufen bereits, und die Intilion-Anlagen sollen mit einem Investitionsvolumen von rund 7 Millionen Euro errichtet werden.

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Was bedeutet das für Standortpartner und Investment-Cases?

Die Duisburger Initiative unterstreicht die Kommunalisierungstendenz bei BESS-Projekten — Stadtwerke als Betreiber reduzieren externe Pachtforderungen und Renditeerwartungen. Für Standortpartner bedeutet das: längerfristige, stabilere Pachteinnahmen statt projektabhängiger Volatilität, allerdings zu oft niedrigeren Sätzen als Private-Equity-Entwickler zahlen würden.

Das 48-MWh-Portfolio Duisburgs bei ~7 Mio. € Investition entspricht einer spezifischen CAPEX von ca. 145 €/kWh — ein Mittelwert, der BKZ-Spielraum signalisiert. Für die NAV-Berechnung relevant: kommunale Betreiber können mit geringeren WACC (Kapitalkosten 5–6 %) kalkulieren; das verbessert die Netzparität langfristig, erschwert aber den klassischen Private-Equity-Investment-Case mit 8–10 % IRR-Zielrendite.

Marktstrukturell zeigt sich eine Bifurkation: Während IPP-Entwickler (wie AWA) auf Großstandorte und Systemdienstleistungen fokussieren, nutzen Kommunen BESS zur Lastausgleichoptimierung und Grid-Stabilisierung im 30–50-MW-Band. Dies fragmentiert das Marktvolumen und reduziert Skalierungseffekte — ein Trend, den Regulierung (BNetzA, §14a EnWG) künftig zu steuern hat.

Originalquelle

ZfK Energie-Ticker (Speicher): vollständigen Artikel auf zfk.de lesen

Diese Seite enthält eine Zusammenfassung sowie eine eigene Einordnung von INSTROM. Der vollständige Originaltext ist auf zfk.de verfügbar.

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