Wann lohnt sich das Nachrüsten mit einem Batteriespeicher?
Das Nachrüsten lohnt sich vor allem, wenn Ihre PV-Anlage regelmäßig negative oder sehr niedrige Day-Ahead-Preise zur Mittagsspitze erzeugt. Seit 2022 häufen sich Stunden mit Preisen unter 0 €/MWh – gerade ungeregelte Freiflächenanlagen und große Dachanlagen werden dabei abgeregelt oder erzielen kaum Erlöse. Ein Co-Location-Speicher verschiebt diesen Strom in Hochpreisstunden und stabilisiert so den durchschnittlichen Erlös pro MWh.
Besonders vorteilhaft ist die Nachrüstung, wenn:
- Netzanschluss vorhanden ist – der vorhandene Anschlusspunkt der PV-Anlage kann oft gemeinsam genutzt werden (Überbauung), was den teuren und langwierigen Netzanschlussprozess erspart.
- PV-Anlage nicht mehr EEG-gefördert ist oder die Förderung ausläuft – im Post-EEG-Betrieb ist die Flexibilität für Multi-Use-Vermarktung uneingeschränkt.
- Hoher Eigenverbrauch angestrebt wird – der Speicher puffert PV-Strom für den eigenen Lastgang und reduziert so den teuren Netzbezug in den Abend- und Nachtstunden.
- Peak Shaving relevant ist – große Leistungsspitzen im Lastgang verursachen hohe Netzentgelte; ein Speicher klappt diese Spitzen ab und spart typisch 80–180 €/kW/Jahr.
Lohnt sich das Nachrüsten bei Ihnen?
Lastgang und PV-Profil hochladen – der INSTROM Batterie-Planer berechnet Speichergröße, Mehrerlös durch Co-Location und Amortisationszeit in < 60 Sekunden.